Zeit

 
     

Anfang

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Ende

     

Warum die Natur überhaupt einen Ablauf-Aspekt aufweist, wir wissen es nicht.  Das Phänomen der Vergänglichkeit wollen Hahns Zeit-Bilder thematisieren.

 

Die individuelle Lebenszeit scheint wie in einer Sanduhr enthalten und zugeteilt, mehr oder weniger gefüllt. Keiner ist bei der Zumessung gefragt worden.  Keiner kann das Verrieseln seiner Lebenszeit stoppen.

 


Korn fällt auf Korn,
Stunde auf Stunde,
Tag auf Tag.
 

Auch die 'Weltzeit' könnte gemeint sein, so fallen die Jahrhunderte, die Jahrtausende und Jahrmillionen auf einen Haufen gelebter Zeit, vergangener Kosmosgeschichte.

 

 
  Verrinnende Zeit
(1995) 70 x 60 cm* 
(verkauft)
     
     
 
   
An der Quelle der Zeit
(2000) 60 x 60 cm*
  Zugemessene Zeit
(2000) 60 x 60 cm*
 

 
 

Die Kosmologen sagen, die Zeit sei mit dem Urknall entstanden. 

Also hat Zeit einen Anfang. Also ist Zeit begrenzt. Irgendwann findet sie ihr Ende. 

Jenseits der Zeit 'gibt' es also zeitlose Zustände, falls es etwas gibt.

 
         
Das Vulkangesicht
(1968) 50 x 40 cm
      Zwei Tore
(1993) 50 x 40 cm

 
  Das erste und das letzte Tor
(2000) 80 x 110 cm*
     
     
 
Das letzte Tor
(1999) 60 x 50 cm




 
Durchs weiße Tor
(1998) 100 x 80 cm*
   
     
  Ende und Anfang
(1994)  80 x 110 cm*
     
     

 
Am sinnlichsten erleben wir die Zeit im Wechsel der Jahreszeiten.
 



Baum der Jahreszeiten

(2006) 19,5 x 14 cm

 

 

 


Winter
(1993) 10,5 x 15 cm*


Herbst
(1993) 10,5 x 15 cm*

   


Frühling
(1993) 10,5 x 15 cm*


Sommer
(1993) 10,5 x 15 cm*

 


Eines Morgens

(1993) 17,5 x 13 cm


Die Jahreszeiten
(1996) 40 x 40 cm
(verkauft)
 


Eines Abends
(1993) 17,5 x 13 cm

     
 

Ein Kreislauf der Zeit
(1995) 55 x 69 cm*

     
 








 

Im Fluß der Zeit
(1997) 60 x 85 cm

     
  Herbstvogel
(1997) 60 x 85 cm 
(verkauft)
     
  In Erwartung
(2004) 80 x 110 cm
     

 
Flüchtige Erinnerung
(2000) 30 x 24 cm
Fließende Erinnerung
(2000) 30 x 24 cm

 


Seltsame Zeit  -  Gedicht
 

 
 Wichtig ist die Zeit.
 Wir werden in ihr.
 Wir leben in ihr.
 Wir sterben in ihr.

 Flüchtig ist die Zeit.
 Wir halten sie nicht.
 Wenn wir sie Anderen stehlen,
 gewinnen wir sie nicht.

 Fruchtbar ist die Zeit.
 Wir können sie nutzen.
 Wenn wir sie Anderen schenken,
 machen wir glücklich.

 Seltsam ist die Zeit.
 Sie ist uns geliehen.
 Doch wenn unsere endet,
 entlässt sie uns, nicht wir sie.

 


Peter Heesen, Wanderungen durch die Zeit, 2007